Regionalligisten dürfen trainieren

Im Streit um den Saisonstart der Fußball-Regionalliga Nord hat die Stadt Hamburg am Freitag (21.08.20) eingelenkt. Wie der Hamburger Fußballverband (HFV) mitteilte, liegt jetzt eine Ausnahmegenehmigung für die vier in der Hansestadt ansässigen Regionalliga-Clubs vor. Demnach dürfen Altona 93, Teutonia 05 und die zweiten Mannschaften des Hamburger SV und des FC St. Pauli ab sofort wieder regulär trainieren und Spiele bestreiten. Die Corona-bedingten Beschränkungen entfallen.

Norderstedt bereits voll im Training
Eintracht Norderstedt, das ebenfalls zum HFV gehört, hatte für den Verbandspokal ohnehin bereits eine Erlaubnis erhalten. Damit dürfte dem für Anfang September geplanten Saisonstart in der Regionalliga nichts mehr im Wege stehen. Schleswig-Holstein hatte Mannschaftstraining und Spiele bereits vom 19. August an erlaubt.

Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein (SPD) hatte noch am Mittwoch gesagt, dass die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung schlicht fehlten. Daraufhin berief Staffelleiter Jürgen Stebani aufgrund der unklaren Lage für Sonnabend einen Staffeltag in Lüneburg ein.

Erlaubnis auch für Junioren-Bundesligen
Die Ausnahmegenehmigung in Hamburg gilt auch für die Teams der Junioren-Bundesligen. Alle anderen Mannschaften müssen sich weiterhin gedulden und nach wie vor Training in maximal zwei Fünfergruppen absolvieren. Hamburg ist das einzige Bundesland, das noch kein Mannschaftstraining für alle erlaubt.

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