Andreas Bergmann ist nicht mehr unser Headcoach

Hamburg-Altona, den 09.04.2026 – Unser gemeinsamer Plan für die kommende Saison, das Andreas seine Trainertätigkeit beendet und ausschließlich als sportlicher Leiter arbeitet, haben wir bewusst vorgezogen um noch einen frischen Impuls zu setzen! Wir übergeben die Verantwortung Truller und Olaf – ein Neuanfang für die restlichen Wochen im Kampf um den Klassenerhalt!

Ragnar Törber: „Das Vertrauen ins Team ist ungebrochen. Wir sind stark genug, in der Liga zu bestehen – das haben die Jungs bereits gezeigt. Wir ziehen damit vor, was wir ohnehin für den Sommer geplant haben.“

Andi bleibt ein wichtiger Teil der AFC-Familie: Gemeinsam mit Ragnar wird er künftig an der Weiterentwicklung unserer Strukturen arbeiten und als sportliche Leitung die positive Entwicklung und Verzahnung im Jugendbereich sowie bei U19, U23 und Liga weiter vorantreiben und Talente formen.

Lieber Andi, danke für alles, was du dieser Mannschaft in den letzten fast fünf Jahren gegeben hast – deine Energie, deine Leidenschaft und dein großes Herz. Wir sind dankbar, dass du dem AFC erhalten bleibst und auch in deiner neuen Funktion weiterhin mit voller Überzeugung an unserer Seite stehst.

#DankeAndi #AFCFamilie #ZukunftGestalten

Pressekontakt:
Philipp Markhardt, Pressesprecher
E-Mail: presse@altona93.de

Gemeinsam stark für Hamburger Kinder

Altona 93 startet Partnerschaft mit Zeit für Zukunft

Manchmal braucht es nur einen Menschen, der sagt: Komm, ich geh ein Stück mit dir.
Altona 93 freut sich, mit der Mentoring-Initiative Zeit für Zukunft einen Partner an der Seite zu haben, der genau das möglich macht: Kindern Halt geben, die ihren Alltag oft allein stemmen müssen.

Unsere Zusammenarbeit hat ein Ziel, das weit über den Fußballplatz hinausgeht: echte Teilhabe, echte Chancen, echte Begegnungen. Während Zeit für Zukunft verlässlich Mentor*innen für Kinder vermittelt, öffnen wir als Verein Türen – zu Gemeinschaft, Bewegung, Orientierung und dem Gefühl, dazuzugehören.

Doch – und hier kommt der Ball zu dir gerollt – wir können nur so stark sein, wie die Menschen, die mitziehen.

Wenn du dir vorstellen kannst, ein Kind regelmäßig zu begleiten, ihm zuzuhören, es zu stärken und ihm ein kleines Stück Welt zu zeigen: Trau dich.
Hamburg braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen. Und vielleicht bist genau du so jemand.

Mehr Infos zur Initiative und zur gemeinsamen Aktion findest du unter

www.zeitfürzukunft.org oder sprich unseren Jugendwart, Jens Redenius, an.

Mach mit.  Werde Mentor*in. Schenke einem Kind Zeit – Zukunft inklusive.

Altona 93 Weihnachts-Basar an der AJK 2025

Weihnachtsbasar

 

Die Winterpause wird lang und das letzte Heimspiel liegt eine gefühlte Ewigkeit zurück. Um vorweihnachtliche Wärme zu verbreiten und euch nochmal die Gelegenheit zum Geschenke-Shopping zu geben, veranstalten wir am 14.12.25 von 14 – 20 Uhr einen Weihnachts-Basar im Großen Saal der Adolf-Jäger-Kampfbahn.

Was das AFC-Herz begehrt

Neben unseren Merchartikeln, inklusive der brandneuen, hochwertigen Jahreskalender 2026, lockt eine Auswahl an Matchworn Trikots zum stöbern. Außerdem dürft ihr einen Glücksgriff in unsere Tombolakiste wagen.

Say Uh Ah Aletona!

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Neben Glühwein, Heißgetränken und verschiedenen Speisen, stechen wir ein Fass Aletona mit euch an. So bringen wir hoffentlich etwas von der sommerlichen Wärme unseres Vorbereitungshighlights gegen Dulwich zurück.

Wir freuen uns, Euch in diesem Jahr noch einmal an unserer heimischen AJK begrüßen zu dürfen.

Vom Feld geht unsere Nummer 1

Dirk Barthel

Dirk Barthel

Als Sponsor stieg er 1989 ein. Zum Ersten Vorsitzenden kürte ihn der Verein zehn Jahre später. Dirk Barthel ­prägte Altona 93 wie nur wenige. Vor wenigen Tagen hat der 82-Jährige die ­Verantwortung für die Geschicke des AFC abgeben – und ist seither Ehrenvorsitzender. Ein Gespräch über Balkonlogen, das magische Ottensener Dreieck und Streitgespräche am Firmentisch 

Interview: David Schumacher, Sven Taucke Fotos: Sven Taucke 

 

Gehen wir zurück auf Start. Wie kamst du zum AFC?
Ich bin in der Nähe aufgewachsen, im Rulantweg. Meine Eltern haben dort dreißig Jahre gewohnt, in einem SAGA-Haus, als Mieter. Wir sind schon früh gern zur AJK gegangen. Die Griegstraße war bei jedem Heimspiel voller Menschen. 5000 Zuschauer sind eben doch ein paar mehr als 2000, die wir heute haben. Es gab Spiele, die ausverkauft waren.

 

Und dann kamst du nicht mehr rein?
Meine Eltern hatten Bekannte mit einer Wohnung im angrenzenden Friedrich-Ebert-Hof. Deren Balkon lag so, dass man eine Hälfte des Spielfelds sehen konnte. Dort waren wir dann zu Besuch – und mehr als einmal fiel ein Tor, das wir nicht sehen konnten. Das habe ich nie vergessen. 

 

Hattest du einen Stammplatz auf der AJK?
Dort, wo die Pappeln stehen. Ich wollte nah dran sein, wenn die Tore fallen. 

 

Dein Vater hat das Familienunternehmen aufgebaut. War er auch schon AFC-Sponsor?
Ich weiß noch, es gab einen Herrn, der besuchte uns immer. Mit ihm vereinbarte mein Vater das. Keine Werbung, eher kleinere Zuwendungen. 

 

Hast du je davon geträumt, hoch­klassig zu spielen?
Nein. Ich spielte zwar für kurze Zeit in einer sogenannten Jungmannschaft. Ich war ein guter Linksfuß, auch schon mal im Tor. Aber mir war klar: Das ist nur ein Hobby. Als Erwachsene haben wir uns am Wochenende getroffen, auf einem Platz in Othmarschen, immer um halb drei. Da waren Leute mit allen möglichen Hintergründen. Einige von der Reederei, auch Ärzte. Einer legte immer seinen Pieper neben das Tor und sagte dem Torwart: Wenn’s piept, sag mir Bescheid, ich bin im Notdienst. 

 

Du hast Altona eine Weile aus den Augen verloren.
Ja, zum Ingenieurstudium ging ich fort. Ich kam zurück, stieg in die Armaturen­firma meines Vaters ein. Und eines Tages, 1989 muss das gewesen sein, wurde ich nach einem Heimspiel zur Pressekonferenz mit eingeladen. Das fand ich aufregend. Dort hieß es, es fehle noch ein Brustsponsor. Da bin ich dann spontan eingesprungen. Mit kleinem Geld fing das an, ohne festen Vertrag. Und mit der Zeit wurde das Engagement größer. 

 

Was war dein erstes Amt?
Ich war ein paar Jahre Sportwart, verantwortlich für die Anlagen, Hallen und Gebäude. Von denen gab es mehrere im Viertel, da musste man die Nutzung mit Stadt und Bezirk abstimmen. Und eben die Adolf-Jäger-Kampfbahn als eigene Spielstätte betreuen. Die wurde von ­vielen Mannschaften genutzt, zum ­Beispiel von der Frauenmannschaft.  

 

Viel mehr Betrieb als heute. Gab’s auch mal Stress?
Kam mir nicht so vor, das war ein ruhiger Job. Heute ist das anstrengender.  

 

Und dann aber: Erster Vorsitzender – als Hauptsponsor. Kam das in Konflikt miteinander?
Zunächst war es so, dass führende Leute im Verein mich gefragt haben. Mein Ding war es eigentlich nicht, so in der Öffentlichkeit zu stehen. Und dann diese ganzen Versammlungen und Termine. 

 

Hat deine Familie Einspruch erhoben?
Für die war das okay. Es lag ja alles in einem kleinen Dreieck. Ich wohne ganz in der Nähe, die Firma lag am Klopstockplatz. Und die Doppelrolle als Sponsor und Vorsitzender – ja, darüber haben wir nachgedacht, ob das ein Problem ­werden könnte. Aber nur kurz. Schaut mal, so sah unsere Würstchen­bude damals aus! 

 

Dirk Barthel hat ein gebundenes Fotobuch zum Interviewtermin mitgebracht. Seine Frau hat es ihm vor einiger Zeit erstellt und geschenkt. Es enthält Fotos, Zeitungsartikel – Erinnerungen aus vielen Jahrzehnten. Dirk blättert und stößt auf Bilder einer alten Sitzplatztribüne im Volksparkstadion. 

Dirk Barthel liest

Dirk Barthel blättert in Seiten voller Erinnerungen. Das Fotobuch hat ihm seine Frau geschenkt. 

 

Als das Stadion dort modernisiert wurde, haben wir die alten Sitze ausgebaut, um sie auf der AJK zu verwenden. Zuvor hatten wir hier noch Holzbänke auf der Tribüne. Sieht man auf diesem Bild hier. 

 

Spricht für gute Beziehungen zum HSV. Sind auch Freundschaften entstanden zu Amtsträgern in anderen Vereinen?
Eher nicht. Ich rede mit vielen, aber ich pflege einen zurückhaltenden Ton. Manche sagen: Ich bin zu gut für diese Welt. 

 

Zoff gab’s aber auch hin und wieder. Zum Beispiel vor fünf Jahren, als Teammanager Andreas Klobedanz hinwarf und kurz darauf Trainer Berkan Algan gefeuert wurde.
Das war ein Ende mit Schrecken, aber so etwas gehört dazu. Vor wenigen Tagen habe ich Klobedanz getroffen, wir reden freundlich miteinander. Auch mit Berkan habe ich neulich gesprochen. Wir haben ein gutes Verhältnis. Auch wenn Dinge vorgefallen sind, über die ich nicht sprechen werde.  

Dirk Barthel beim Aufräumen 1994 (l.) und 2025 mit dem ehrenamtlichen Greenkeeper Jürgen Krohn

 

Kein Beispiel?
Okay… An eine Sache erinnere ich mich noch gut. An einem Tisch in meiner Firma saßen eines Tages Berkan Algan, noch als Spieler, und Andreas Prohn, ­damals Trainer. Es ging um die Frage: Wer von beiden macht Schluss bei Altona? Die haben sich wirklich bekabbelt. 

 

Damals ging Berkan – er kehrte drei Jahre später zurück. Ein Vorsitzender muss auch moderieren zwischen widerstreitenden Kräften.
Das ist so. In der Firma arbeite ich mit vielen Mitarbeitern zehn, zwanzig Jahre zusammen, wir hatten auch schon Jubiläen für fünfzig Jahre. Im Verein ist das oftmals anders. 

 

Du warst lange Jahre Unternehmer und Vereinsvorsitzender zugleich. Wenn du morgens aufgestanden bist, hast du da zuerst an Barthel Armaturen gedacht oder an Altona 93?
Das ging schnell ineinander über. In der Firma habe ich auch oft an Altona 93 ­gedacht. Leute marschierten rein und raus, es gab Spielergespräche, Trainergespräche. Und zeitweise kamen ja noch drei Lokale hinzu, die ich hatte. „Das Schiffchen“ kennen vielleicht noch viele. Keine Ahnung, was mich damals geritten hat. In der Firma beschäftigten wir ja auch einige Spieler. 

 

Ging das gut?
In Firma wie Verein galt: Wenn jemand die Qualität nicht hat, nehmen wir ihn nicht. Andreas Prohn zum Beispiel ist noch immer bei uns beschäftigt. Der kam Anfang der 90er-Jahre aus Rostock nach Altona und suchte eine Wohnung. Am Klopstockplatz hatten wir damals einige Einheiten, er ist in eine eingezogen, spielte fünf Jahre für uns und wurde dann Trainer. Als mein Sohn die Firma übernahm, sagte er: Wir beschäftigen einen Spieler nur noch, wenn er keine Aussicht hat, Profi zu werden. 

 

Klar, dann würde die Firma ihn bald verlieren.
Na ja, ein Technischer Sachbearbeiter war dann doch dabei, der wurde letztlich Profi in der 3. Liga. (Die Rede ist von Ole Wohlers, der momentan beim SV Wehen Wiesbaden spielt – die Red.) 

 

Hast du jemals kalkuliert, welchen Nutzen das Sponsoring für die Firma hat?
Nein, das lässt sich kaum ermessen. Wir stellen ja keine Armaturen her, die man in sein Bad einbaut. Wir beliefern Schiffbau und andere Industrien. Unsere Kunden sind oftmals große Werften. Ich sagte mir immer: Dort arbeiten auch viele Fußballinteressierte. Die kommen her und sehen die Werbung auf Trikots und an den Banden. Und daraus ergibt sich vielleicht etwas Geschäftliches. 

 

Einmal, 2009, ging es arg schief mit dem Geschäft: Fehler bei den Spielermeldungen, Lizenz für die Regionalliga entzogen. Dem „Abendblatt“ sagtest du kürzlich, das sei nicht absichtlich passiert. Was war es dann? Fahrlässigkeit? Fehlende Kontrolle?
Fehlende Kontrolle, würde ich sagen. Die Klarsicht hat gefehlt. Und schon stand ein sechsstelliger Betrag im Raum. Aber Schwarzgeld, das haben wir nie ­gemacht. Das wird vielen Vereinen nachgesagt. Aber wenn das echt so wäre, würde das auch herauskommen. 

 

Was hat das in dir verändert?
Da stehen Sachen in der Zeitung, da macht man sich schon Gedanken. 

 

Schlagzeilen machte auch der Verkauf der AJK 2007. Der Umzug wird noch Jahre dauern. Wie gehst du damit um?
Ich bin eben der letzte von denen, die den Vertrag damals unterschrieben haben. Der letzte Mohikaner. Wir fühlten uns unter Druck, Geld zu erlösen, um das Stadion zu sanieren. Sicher war unser größter Fehler, dass wir keine Wertsteigerungsklausel in den Vertrag schrieben. 

 

Die hätte bewirkt, dass der Verein nachträglich mehr Geld bekommen hätte. Hast du dich als Vorsitzender in sportliche Belange eingeschaltet?
In der Regel nicht. Man kann Empfehlungen aussprechen. Aber anders als in einem Familienbetrieb gibt es im Verein viele Leute, die sich besprechen müssen. Vor einer Jahreshauptversammlung muss man sich wochenlang Gedanken machen: Was müsste wir vortragen? Was läuft gut, was schlecht? Das empfand ich manches Mal als Belastung. 

 

Warum hast du dich diese Woche nicht als Vorsitzender zur Wahl gestellt?
Das Alter. Ich bin jetzt über 80. Vielleicht kann man noch US-Präsident sein, aber beim AFC reicht es jetzt. 

 

Manche fragen sich: Warum hat Dirk das Amt nicht früher aufgegeben? Immerhin warst du an Krebs erkrankt.
Das stimmt, ich habe ein Wahnsinnsglück, dass ich jetzt gesund bin. Einer Ärztin kam ein Blutwert verdächtig vor. Ich wandte mich an Professor Burkhard Göke, damals Chef des UKE. Den kannte ich, weil er nicht nur Schalke-, sondern auch Altona-Fan ist. Der half mit, dass ich gut behandelt wurde. Einige Zeit ging es mir richtig schlecht, dazu noch die Isolation in der Corona-Pandemie. 

 

Eben. Trotzdem stelltest du dich 2023 noch einmal zur Wahl.
Wisst ihr, was dazu beitrug? Dass meine Genesung so unerwartet schnell und steil verlief. Da dachte ich: Es ist noch nicht vorbei, ich kann noch einmal in eine Ehrenrunde. 

 

Die Mitgliederversammlung hat dich zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Nach unseren Recherchen wurden erst zwei Menschen diese Ehre zuteil. Wie willst du das Amt ausfüllen?
Ich bin wohl eine Art Berater. Ich habe weiter ein Stimmrecht. Und vielleicht kann ich mit meiner Art noch Gutes bewirken. Ich glaube, ich kann ganz gut mit Menschen umgehen. 

 

 

Mitgliederversammlung 2025 – Kurzes Update

Am Dienstagabend, den 25. November, versammelten sich die stimmberechtigten Mitglieder von Altona 93 zur diesjährigen, ordentlichen Mitgliederversammlung im großen Saal in der Baurstraße. Wie auch im letzten Jahr wurde die Versammlung von Tim Arndt in gewohnt sourveräner Manier moderiert.

Bericht des Vorstandes:
Der Schatzmeister erläuterte die finanzielle Situation und stellte die Abschlüsse der Geschäftsjahre 2022/23, 2023/24 und 2024/25 vor. Der Vorstand wurde lediglich für den Abschluss 2022/23 entlastet, da die beiden anderen Abschlüsse nicht fristgerecht zwei Wochen vor der Versammlung auslagen. Diese werden auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung erneut vorgestellt.

Stadion und Infrastruktur:
Ragnar Törber berichtete über den Stand der Planungen zum neuen Stadion. Die Firma Zech Bau hat den Zuschlag erhalten, die Fertigstellung ist derzeit für den 31.12.2029 vorgesehen. Externe Dienstleister unterstützen den Verein bei der Erstellung eines nachhaltigen Wirtschaftskonzepts für den Betrieb des Stadions und der angrenzenden Flächen. Der Sportrahmenvertrag für die Baurstraße liegt nun endgültig vor und ist unterzeichnet.

Personelle Veränderungen:
Dirk Barthel trat nach 26 Jahren als 1. Vorsitzender zurück und wurde mit überragender Mehrheit zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Wahlen:

  • Vorstand:
    1.Vorsitzender: Ragnar Törber (2 Jahre)
    2.Vorsitzende: Mirja Grupe (1 Jahr)
    Schatzmeister: Hendrik Rodemann (keine Wahl)
    Kassenwart: Alexander Czarnetzki (2 Jahre)
    Sportwart: Robin Graupner (2 Jahre)
    Schriftwart: Torben Volkmann (2 Jahre)
    Jugendwart: Jens Redenius (1 Jahr bestätigt)
    Stadionwartin AJK: Stefanie Keding (1 Jahr)
  • Ehrenvorsitzender: Dirk Barthel
  • Revision: Bettina Krause (2 Jahre)
  • Ehrenrat: Jürgen Schmidt und Anette Oesert (je 3 Jahre)
  • Wahlausschuss: Kerstin Helmke und Matthias Janke (je 3 Jahre)
  • Wirtschaftsausschuss: eine Position offen (Interessierte melden sich bitte an vorstand@altona93.de)

Anträge:

  1. FuJu: Erhöhung des Abteilungsbeitrags um 2 € pro Person/Monat ab 01.01.2026 – angenommen.
  2. FuFa: Einführung eines ermäßigten Mitgliedsbeitrags von 13 € pro Monat ab 01.01.2026 – angenommen.
  3. Matthias Janke: Antrag zur Übernahme aller Betriebskosten der AJK durch die Liga rückwirkend zum 01.07.2025 wurde zurückgezogen. Der Vorstand prüft künftig eine Kostenverteilung nach Verursacherprinzip.

Jugendtag 2025 – Jens Redenius einstimmig wiedergewählt

Am Mittwochabend, den 13. November, versammelten sich die jugendlichen und erwachsenen Mitglieder von Altona 93 zum Jugendtag in der Baurstraße. In familiärer Atmosphäre – und mit dem gewohnt hanseatisch-direkten Charme – blickte der Jugendwart auf das Jahr zurück.

In seinem Bericht machte Redenius deutlich, dass im Nachwuchsbereich einiges in Bewegung ist – sportlich wie organisatorisch. Gleichzeitig nahm er kein Blatt vor den Mund: „Ein bisschen mehr Beteiligung an der Vereinsarbeit täte uns allen gut,“ so der Appell an die Jugendlichen und ihre Begleiter in den Abteilungen. Denn gerade in einem Stadtteil wie Altona, wo Vielfalt, Zusammenhalt und Engagement keine Floskeln, sondern gelebter Alltag sind, kommt einem Verein wie Altona 93 auch eine gesellschaftliche und politische Verantwortung zu.
Nach dem Rückblick folgte eine kurze, aber lebhafte Aussprache – mit einigen guten Fragen aus dem Publikum und klaren Antworten vom Jugendwart. Anschließend ging’s ohne Umschweife zur Wahl des Jugendwarts für das neue Jahr. Das Ergebnis: Einstimmige Wiederwahl!
Damit bleibt Jens Redenius auch in der kommenden Amtszeit die zentrale Stimme für die Jugend im Verein – engagiert, kritisch, mit Herz für Altona und einem offenen Ohr für alle, die anpacken wollen.
Altona 93 sagt: Glückwunsch, Jens – weiter so!

Mitgliederversammlung der FuJu 2025

Hamburg, 13. Juli 2025 – Die Mitgliederversammlung der Fußballjugend-Abteilung (FUJU) von Altona 93 hat wie geplant am 26. Juni stattgefunden. Im Mittelpunkt der rund einstündigen Veranstaltung standen der sportliche Rückblick auf die abgelaufene Saison sowie die Vorstellung der Finanz- und Etatlage der Abteilung.

Im Anschluss an die ausführliche Darstellung der finanziellen Situation wurde eine moderate Beitragserhöhung um 2 Euro monatlich beschlossen, um die weiterhin qualitätsvolle Arbeit in der Jugendförderung langfristig abzusichern. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Beisitzers für den Bereich Social-Media und Kommunikation. Die Mitglieder wählten einstimmig Jörg Leinroth in dieses Amt.

Nach wie vor bleiben die Positionen des Abteilungsvorstands unbesetzt, so dass diese weiterhin von Robin Graupner, Jugendkoordinator und Sportwart und Jens Redenius, Jugendwart, als Vorstandmitglieder des Gesamtvereins kommissarisch wahrgenommen werden. Das soll anders werden!
Die Mitgliederversammlung verlief reibungslos und konstruktiv. Alle Anwesenden zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und den getroffenen Entscheidungen.

Mach den Job – statt zu nörgeln!
Du hast Meinung? Super. Dann bring dich ein!

Die Fußballjugend von Altona 93 lebt vom Engagement ihrer Mitglieder – auf und neben dem Platz. Wenn du Bock hast, Verantwortung zu übernehmen, was zu bewegen und nicht nur am Spielfeldrand Sprüche zu klopfen: Meld dich per E-Mail an jugendvorstand@altona93.de

Ob Organisation, Turniere, Finanzen, Kommunikation oder was ganz anderes – es gibt genug zu tun. Wir brauchen Leute, die anpacken, nicht abwinken.
Altona 93 heißt nicht: „Das macht schon jemand.“ Sondern: „Mach ich!“
Interessiert? Schreib uns an jugendvorstand@alton93.de oder sprich uns beim Training oder Spiel direkt an.

Altona lebt durch dich. Oder eben nicht.

AFC Stream-Team hört auf

Schweren Herzens müssen wir euch mitteilen, dass unser geliebtes Stream-Team ab sofort keine Livestreams von unseren Heimspielen mehr anbieten wird. Grund dafür sind Vorgaben und Reglementierungen seitens des HFV.🥲 Trotz mehrerer Gespräche und Diskussionen konnten auch wir als Verein keine positive Lösung herbeiführen. Es wird daher nur noch den Standard-Stream des Verbandes geben.

Wir danken unserem großartigen Stream-Team von Herzen für ihren Einsatz und die unzähligen Stunden, die sie investiert haben, um unsere Spiele für euch nach Hause zu bringen. 🤍 ❤️🖤

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Unterstützung.🥲
Gemeinsam bleiben wir stabil – Say Uh-Ah AL-TO-NA!

Das gesamte Statement des Teams:

Liebe Fans von Altona 93,

aus Transparenzgründen wollen wir – das Streamteam des AFC- eine gestern getroffene Entscheidung mit euch teilen. Wir stellen unsere Arbeit der Liveübertragung unserer Heimspiele zu sofort ein. Nach mehr als drei Jahren, 48 Liveübertragungen und mehrerer 1000 investierten Stunden ehrenamtlicher Arbeit fällt uns dieser Schritt nicht leicht. Seit Anfang 2022 haben wir (zunächst v.a. Martin, Jonny und Aaron) aus Liebe zum AFC ein Angebot für unsere Community erschaffen, das in Hamburg und auf unserem sportlichen Niveau Pionierarbeit war. Die Grundvoraussetzung unserer Arbeit war immer unsere Gestaltungsfreiheit und das positive Feedback unserer Zuschauer*innen.

Seit Anfang dieser Saison hat der Hamburger Fußballverband (HFV) alle Vereine qua Meldung zur Oberliga zur Durchführung eines Streams verpflichtet und bestimmt als Bildrechteinhaber seitdem die Spielregeln. Ein wichtiger Punkt ist, dass wir seitdem nicht mehr über unseren Youtube-Kanal streamen dürfen. Wir haben seitdem nicht nur die Hälfte unserer Zuschauer*innen, sondern Stück für Stück auch unsere Gestaltungsfreiheit verloren. Unsere Selbstdarstellung als Stream von Altona für Altona (und alle Interessierten Gäst*innen – selbstverständlich!), unser emotionaler Kommentar durch die AFC-Brille und selbst unsere politische Haltung wurden seitens des HFV angemahnt. Darüber hinaus wurde der Kommentarbereich – elementarer Bestandteil unserer Communityarbeit – fortan nur noch dann freigeschaltet, wenn er vom HFV moderiert wurde.

Letztendlich ist uns deutlich geworden, dass der Verband kein Interesse an objektiven Qualitätskriterien wie Reichweite, eingesetzten Kommentatoren, grafischen Einblendungen, Live-Interviews, mehreren Kameraperspektiven etc. hat. Unsere Arbeit ergibt für uns nur dann Sinn, wenn wir den Amateurfußball und Altona 93 so zelebrieren können, wie wir ihn lieben: politisch stabil, ein bisschen zu laut und DIY.

Wir hoffen, dass wir diese Haltung in anderen Formaten einbringen können und vielleicht sehen/hören wir uns ja eines Tages auch wieder bei einer Liveübertragung! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis dahin!

Euer Streamteam Altona 93

Schnuppertrainingstag am 19.10.2024

„Your time has come!
Du bist eine FLINTA* Person und möchtest das mit dem Skaten als Spieler*in oder Official mal ausprobieren?
Oder vielleicht möchtest du unseren Verein mal kennen lernen? Eventuell überlegst du auch ohne Skates bei uns mit zu machen – zum Beispiel als Non Skating Official oder einfach weil`s bei uns so Spaß macht? Dann kommt hier eine super Gelegenheit uns zu treffen und dir ein Bild zu machen.
Neben einer Austauschrunde bei der all eure Fragen willkommen sind und wir euch etwas über uns, den Sport und die Community erzählen, gibt es auch einen sportlichen Teil. Wir stellen euch Leihequipment zur Verfügung für erste Rollversuche und kompetente Coaches leiten euch ein erstes kleines Basistraining an.
Obendrauf sind alle Teilnehmer*innen eingeladen unseren Bout am folgenden Tag zu besuchen. Lasst euch dazu einfach auf die Gästeliste schreiben.
Stay tuned. Wir freuen uns auf euch!
Eure Hardies
Anmeldungen bitte über dieses Formular: https://forms.gle/9XifUsC4SVJhH1gq9

100-jähriges Jubiläumsspiel gegen Dulwich Hamlet FC 2025

Hamburg-Altona, den 17.09.2024 Dulwich Hamlet FC und der Altonaer Fußball-Club von 1893 e.V. (kurz Altona 93) freuen sich, das 100-jährige Jubiläum ihres ersten Aufeinandertreffens 1925 zu feiern. Zur Vorbereitung auf die Saison 25/26 reist Dulwich Hamlet im Juli 2025 nach Hamburg.
Der Höhepunkt: Am Samstag, den 12. Juli 2025, treffen die Teams auf der Adolf-Jäger-Kampfbahn (AJK), dem Heimstadion von Altona 93, aufeinander – das fünfte Duell seit dem letzten Spiel in Champion Hill im Juli 2023.

Bereits zu Ostern 1925 trafen sich beide Vereine erstmals auf dem Platz. Adolf Jäger spielte für Altona 93, Edgar Kail für Dulwich Hamlet. Viele Jahre später führte eine zufällige Begegnung zwischen dem verstorbenen Mishi Morath und Altona 93 Fan Jan Stöver zu einer engen Freundschaft der beiden Fanlager. Seitdem spielten die Teams 2015 in London, 2018 in Hamburg und zuletzt 2023 in East Dulwich gegeneinander.

„Diese Freundschaft gedeiht auch Jahre nach der zufälligen Begegnung zwischen Mishi und Jan am AJK weiter. Im Jahr 1925 hätte niemand gedacht, dass beide Vereine ein Jahrhundert später zusammenkommen würden, um 100 Jahre seit dem ersten Treffen zu feiern. Die Werte und der Gemeinschaftsgeist beider Vereine spiegeln sich wider, und ich weiß, dass das Wochenende im nächsten Juli ein ganz besonderer Anlass sein wird.“ Mark Scoltock, Direktor von Dulwich Hamlet FC.

„100 Jahre nach unserem ersten Spiel im Jahr 1925 ist die Feier im Juli 2025 mehr als nur Fußball. Es ist ein besonderer Moment mit engen Freunden, der uns wie eine Familie verbindet. Beide Vereine teilen das Engagement für Inklusivität und das Eintreten für wichtige gesellschaftspolitische Anliegen. Wir freuen uns auf ein Wochenende voller Freude und unvergesslicher Erinnerungen. Es wird großartig werden.“ Mirja Grupe, Schriftwartin von Altona 93.

In der Zeit von Donnerstag, dem 10. Juli, und Sonntag, dem 13. Juli, wird es weitere Aktionen und Events im Rahmen der Feierlichkeiten geben. Nähere Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Eine Unterstützergruppe sammelt zudem Spenden für die Reisekosten des Teams und steht Fans beider Vereine für Rückfragen zur Verfügung. Bei Interesse melde dich bei Mirja Grupe: mirja@altona93.de.

Als Kontakt für unsere Freunde aus London steht Mark (Scolly) Scoltock zur Verfügung via Email an markscoltock@dulwichhamletfc.co.uk .

******************************************

Dulwich Hamlet FC and Altonaer FC von 1893 (Altona 93’s official name) are pleased to announce that, to celebrate 100 years of the first meeting of both clubs in 1925, Dulwich Hamlet’s men’s team will be traveling to Hamburg as part of their preparations for the 2025-26 season.

The highlight of this celebration will see both teams playing each other at the Adolf Jäger Kampfbahn (or AJK, Altona 93’s home stadium) on Saturday 12 July 2025, which will be the fifth time we have played each following Altona’s visit to Champion Hill in July 2023.

During Easter 1925 Dulwich Hamlet travelled to Germany on tour and played three matches, the first of which was against Altona 93.  Both teams, that day, boasted their finest players, Adolf Jäger in the black, white, and red colours of Altona 93 and Edgar Kail in the pink and blue of the Hamlet. Many decades later a chance meeting between the late Mishi ‘Dulwich’ Morath and Altona 93 fan Jan Stover at the AJK, a friendship between both fanbases began and eventually led to the next match against each other in July 2015 when Altona 93 travelled to South London, some 90 years since that that initial game in 1925.Since then, Dulwich Hamlet travelled to Hamburg in 2018 and the most recent fixture saw Altona 93 visiting East Dulwich last summer.

“This friendship continues to thrive years after that chance meeting of Mishi and Jan at the AJK.  Back in 1925 nobody could have imagined that a century later both clubs would be coming together to celebrate 100 years since that very first meeting.  Both clubs‘ ethos and community spirit mirror each other and I know that the weekend, next July, will be a very special occasion“. Mark Scoltock, Dulwich Hamlet FC Director.

“100 years after our first match in 1925, the celebration in July 2025 is more than just football. It’s a special moment with close friends, uniting us as family. Both clubs share a commitment to inclusivity and standing up for important socio-political causes. We’re excited for a weekend filled with joy and unforgettable memories. It’s going to be amazing.“ Mirja Grupe, Altona 93 Secretary.

Between Thursday 10 July to Sunday 13 July there will be more opportunities for both sets of supporters to meet up,  more information on these events will be published nearer the time.

A supporters‘ group is also raising funds to cover the team’s travel expenses and is available to answer any questions from fans of both clubs. If you’re interested, please contact Mirja Grupe: mirja@altona93.de

Our friends from London can contact Mark (Scolly) Scoltock via email in the first instance: markscoltock@dulwichhamletfc.co.uk